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Instagram und Ich

Instagram und Ich – Wie soll ich diese Beziehung nur am besten beschreiben? Da ich die Frage nicht mit einem Wort beantworten kann, habe ich mich entschlossen diesem Thema einen Blogpost zu widmen.

Im Januar 2013 habe ich meinen Account erstellt: Mein erstes hochgeladenes Foto zeigte einen Obststand in Barcelona und die Bildunterschrift bestand lediglich aus Hashtags (die aber immerhin das Bild beschrieben). In der ersten Zeit benutzte ich Instagram einfach zum Teilen von Bildern, die ich schon vor längerer Zeit gemacht hatte und gerne anderen zeigen wollte.
Nach dem Abitur begann ich Instagram mit der Intention zu nutzen, mein tägliches Leben festzuhalten, damit meine Freunde, die jetzt alle weit entfernt wohnten, daran teilhaben konnten. Wenn ich an einem schönen Ort war oder etwas Tolles erlebt habe, wurde einfach spontan fotografiert und gepostet.

Im Laufe der Zeit kamen dann zu meinen Freunden als Followern immer mehr Personen hinzu, die ich im realen Leben gar nicht kannte. Mit meinem neuen Sony Z3 Compact, was ich mir Anfang 2015 gekauft habe, verbesserte sich die Qualität meiner Bilder um einiges. Und das hatte Auswirkungen: Die Likes, Kommentare und Follower stiegen mit jedem Bild an. So knackte ich im Sommer 2015 dann auch die 1000 Follower-Marke.

Ab da fing Instagram dann aber auch an ein bisschen stressig zu werden, denn ich wollte meinen Account gerne weiterwachsen lassen. Ich fing an Bilder vor dem Hochladen am Laptop zu bearbeiten, achtete von nun an darauf, dass auf meinen Account alles in der Gesamtwirkung zueinander passt, sich nachfolgende Bilder thematisch immer unterscheiden und regelmäßig neue Bilder gepostet werden. Wenn man das jetzt so aufschreibt, hört es sich wirklich leicht gestört an, aber zum Glück weiß ich von anderen, dass es ihnen da ganz genauso geht.
Anfang dieses Jahres wollte ich zu meinen Bildern gerne immer ein bisschen mehr schreiben als die Bildunterschrift bei Instagram erlaubt und damit war eigentlich die Idee für meinen Blog geboren.

Das ist jetzt doch ein ziemlich ausführlicher Rückblick auf die Entwicklung meines Accounts geworden, aber wie stehe ich momentan zu Instagram?

Ich mag Instagram. Das Fotografieren und Inszenieren von Bildern begeistert mich einfach und Instagram bietet eine einzigartige Möglichkeit, um die Ergebnisse mit anderen zu teilen und durch die Kommentare Feedback dazu zu erhalten. Außerdem schätze ich an Instagram, dass ich durch die App viele nette neue Leute kennengelernt habe und schon oft sehr gute Insidertipps bezüglich Restaurants und Shopping in verschiedenen Städten bekommen habe.
Aber es gibt auch Momente in denen ich Instagram nicht mag: Wenn mal wieder der Algorithmus geändert wird und die Bilder nicht mehr chronologisch im Feed angezeigt werden, sondern nach einer nicht ganz nachvollziehbaren anderen Logik. Wenn eine Freundin einem stolz davon berichtet, dass sie gestern noch 500 Follower hatte und mit Hilfe dieser tollen Seite im Internet heute schon 10.500 hat und einen fragt, warum man das nicht auch einfach so macht, anstatt so viel Arbeit in das Gewinnen von Followern zu investieren. Auch fühle ich mich durch Instagram manchmal ein bisschen unter Druck gesetzt, ständig müssen neue und gleichzeitig qualitativ gute Bilder her, auch wenn man in seinem Leben gerade mal eine Phase hat, wo man eigentlich keine Zeit und Muße zum Fotografieren hat. Aber bei diesem Aspekt liegt das Problem definitiv nicht bei Instagram, sondern bei mir selbst.

Alles in allem ist Instagram ein Teil meines alltäglichen Lebens, das morgendliche Scrollen durch den Newsfeed auf der Suche nach Inspirationen gehört genauso dazu wie das Fotografieren meines Essens im Restaurant und das macht mir auch nach nun 3,5 Jahren immer noch sehr viel Spaß.

Ich würde mich freuen, wenn ihr mir in den Kommentaren erzählt, wie ihr persönlich zu Instagram steht.

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6 Comments

  • Reply Lina

    Hallo Tabea,
    toller Beitrag! Ich fühle echt mit dir, mir geht es wirklich genauso!
    Trotzdem denke ich Instagram ist super, um schnell mal was mit seinen
    Lesern zu teilen, da man in Facebook, ja nicht so schnell gefunden wird!
    Auch bin ich echt von Instagram Stories begeistert!

    Liebe Grüße,
    Lina von linalawnista

    September 11, 2016 at 2:26 pm
    • Reply Tabea1002

      Sehe ich genauso, bei Facebook folgen einem meistens dann doch Leute, die man entweder aus dem privaten Leben kennt oder die eben über Instagram auf einen aufmerksam geworden sind. Ich bin auch ein Instagram Stories Fan, Snapchat benutze ich mittlerweile echt selten 😉

      September 14, 2016 at 10:07 am
  • Reply Sandy

    Instagram. Meine Liebe dazu wird wohl so schnell nicht verblassen 😀
    Ich mag Instagram sehr, auch wenn mich seit geraumer Zeit einiges daran stört.
    Ich hab mich mit meinem alten Account irgendwann selbst immer öfter dabei ertappt, wie ich immer mehr Fotos gepostet habe, die mir persönlich gar nicht so zugesagt haben. Nur um irgendwas zu posten, weil ich doch massig viele Follower hatte.
    Fotos, die in meinem Ermessen waren, wurden hingegen immer öfter kritisiert, von Leuten die ich überhaupt nicht kannte.
    Da mir das keinen Spaß mehr gemacht hat, hab ich einen neuen Account erstellt, die Anzahl der Follower ist mir dabei mittlerweile herzlich egal 🙂

    Cheerio!
    Sandy von http://ownblack.net

    September 11, 2016 at 9:29 pm
    • Reply Tabea1002

      Das finde ich eine gute Einstellung, lieber ein kleinerer Account der einem Spaß macht, als sich wegen eines großen Accounts stressen zu lassen!

      September 14, 2016 at 10:06 am
  • Reply Castlemaker

    Hallo Tabea,
    bei mir hat es genauso angefangen und nun sitze ich auch ständig davor und überlege, soll ich das Foto jetzt posten oder besser morgen. Ist es jetzt die richtige Zeit? Undundund…
    LG
    Anja

    September 14, 2016 at 7:40 pm
    • Reply Tabea1002

      Ich kann dich so gut verstehen, die Situationen kenne ich 😉 Und ich finde, dass die Tageszeit zu der man postet, aber auch wirklich eine große Rolle spielt 😀

      September 15, 2016 at 7:14 pm

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